Newsletter    Presse    Partner    Karriere    Suchen    Sitemap    Kontakt    Impressum  
   Krisennavigator 
®
12. Jahrgang (2009) - Ausgabe 1 (Januar) - ISSN 1619-2389
Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Krisennavigator
Mit freundlicher Unterstützung
der Deutschen Gesellschaft für
Krisenmanagement (DGfKM) e.V.

und der Partnerunternehmen:

| Mehr |

| Mehr |

| Mehr |

| Mehr |
 
 
Druckversion

Den "Faktor Mensch" und die Kommunikation
bei Restrukturierungen nicht vergessen

Fachtagung 2005 für Personaldirektoren und Kommunikationsmanager
am 11. Mai 2005 im Industrie-Club e.V. in Düsseldorf

von Dipl.-Kfm. Frank Roselieb

Pressemitteilung Nr. 1 / 05
(Donnerstag, 10. März 2005)

Düsseldorf / Kiel - Ob Großbank, mittelständisches Unternehmen oder Behörde - Meldungen über immer neue Stellenstreichungen verunsichern Mitarbeiter und Führungskräfte. Die Arbeitslosenzahlen klettern von einem Nachkriegsrekord zum nächsten. Auch beim "Jobgipfel" von Regierung und Opposition in Berlin will der Durchbruch nicht wirklich gelingen. Durch einseitigen Arbeitsplatzabbau und rigorose Kosteneinsparungen allein lassen sich Unternehmen und öffentliche Einrichtung allerdings nur selten wieder auf Kurs bringen. Notwendig ist vielmehr ein ganzheitliches Restrukturierungskonzept, bei dem auch der "Faktor Mensch" und die begleitende Kommunikation mit den Marktpartnern berücksichtigt werden.

Die Fachtagung 2005 des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, einem „Spin-Off“ der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, widmet sich daher den verschiedenen Facetten einer zukunftsorientierten und nachhaltigen Restrukturierung. Vierzehn Experten aus Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, von Arbeitgeberverbänden, Gewerkschaften, Beratungsgesellschaften und aus der Wissenschaft vermitteln in Fallbeispielen und Praxisberichten fundierte Erfahrungen aus dem Unternehmensalltag. Themen der Veranstaltung am 11. Mai 2005 im Industrie-Club e.V. in Düsseldorf sind u.a. die Chancen und Risiken von Beschäftigungsgesellschaften, der Einsatz von personalwirtschaftlichen Kennzahlen im Restrukturierungsprozess und Konzepte einer begleitenden Unternehmenskommunikation.

"Häufig bleiben betriebliche Restrukturierungsbemühungen erfolglos, weil die operative Umsetzung im Personalbereich und die begleitende Kommunikation mit Mitarbeitern, Kunden und Investoren chaotisch verlaufen", sagt Frank Roselieb, Leiter des Instituts für Krisenforschung in Kiel. Das "Spin-Off" der Kieler Universität hat mehrere tausend betriebliche Misserfolgsfälle seit Anfang der 80er Jahre im Detail untersucht. Allein im Jahr 2004 mussten zwischen Flensburg und Freiburg, Aachen und Anklam rund 650.000 Betriebe - also jede vierte Firma - den Markt wieder verlassen. Hinzu kamen knapp 40.000 Unternehmensinsolvenzen. Jeder dritte dieser Pleitebetriebe war älter als zehn Jahre. Auch länger dienende Arbeitnehmer sind somit nicht vor überraschender Arbeitslosigkeit geschützt.

"Statt gemeinsam die notwendigen Kurskorrekturen vorzunehmen, arbeiten Personalmanager und Controllingverantwortliche, Rechtsabteilung und Kommunikationsbereich häufig gegeneinander oder aneinander vorbei", sagt Dr. Utz Brömmekamp, Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. in Düsseldorf. Der "Faktor Mensch" bleibt auf der Strecke - mit fatalen Folgen für die Motivation der verbleibenden Mitarbeiter und für das Vertrauen von Kunden, Lieferanten und Investoren in das Unternehmen. Die Referenten der Düsseldorfer Fachtagung informieren deshalb auch über psychologische Aspekte der Führung und Motivation von verbleibenden Mitarbeitern nach Entlassungswellen, Stolpersteine und Erfolgsfaktoren des Personalmanagements bei Fusionen und über die Wandlung des Begriffs "Humankapital" vom einstigen Wertschöpfungsfaktor zum Unwort des Jahres 2004.

Eingeladen zur eintägigen Fachtagung sind Personalverantwortliche und Kommunikationsmanager, Geschäftsführer und Vorstände von Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, Banken und Versicherungen, Einrichtungen der öffentlichen Hand und von Verbänden. Präsentiert werden keine blutleeren Beraterphilosophien oder Lehrbuchweisheiten, sondern fundierte Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis. Fallbeispiele für erfolgreiche Restrukturierungsprozesse und deren kommunikative Begleitung kommen u.a. von der Berliner Charité und vom Energieversorger Salzburg AG. Gefördert wird die Veranstaltung von der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM) mit Sitz in Hamburg.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung im Internet unter

www.krisennavigator.de/personal

Ansprechpartner

Dipl.-Kfm. Frank Roselieb
Krisennavigator
Institut für Krisenforschung
Schauenburgerstraße 116
D-24118 Kiel
Telefon: +49 (0)431 5606 480
Telefax: +49 (0)431 5606 481
Internet: www.krisennavigator.de
E-Mail: roselieb(at)krisennavigator.de

Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389):
8. Jahrgang (2005), Ausgabe 3 (März)


Seitenanfang | Zurück | Drucken Drucken | Kontakt | Sitemap | Impressum

Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher
schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel.
© Frank Roselieb 1998-2009. Alle Rechte vorbehalten.
Internet:
www.krisennavigator.de | E-Mail: roselieb(at)krisennavigator.de

 
   

Aktuelle Seminare

Krisenkommunikation
für Führungskräfte
25. März 2009 in Hamburg
28. April 2009 in München

Happy Birthday
10 Jahre Krisennavigator

Erfolgreiches Spin-Off
der Universität Kiel blickt
zurück auf ein Jahrzehnt
Krisenmanagement
und Krisenkommunikation

Aktuelle
Stellenangebote

Projektleiter (m/w)
Restrukturierungs- und
Insolvenzmanagement
in Berlin

Berater (m/w)
Restrukturierung
in Berlin, Dortmund
und Stuttgart

Direkt zu den
Fallstudien, Fachbeiträgen,
Buchtipps, Links etc.

Krisenmanagement
Krisendiagnose
Krisenkommunikation
Issues Management
Risikomanagement
Sicherheitsmanagement
Katastrophenmanagement

Ihren Beitrag
ergänzen? Kontakt

Aktuelle Interviews

Frank Roselieb zur
Restrukturierungs-
kommunikation
,
in: Handelsblatt
(12. Dezember 2008)

Frank Roselieb zur
Markenkrise bei Opel,
in: Welt am Sonntag
(23. November 2008)

Frank Roselieb zur
Krisenkommunikation
der Bahn
,
in: Tagesthemen
(27. Oktober 2008)

Aktuelle Veröffentlichungen 

Frank Roselieb,
Restrukturierungen
erfolgreich managen,
in: Unternehmer Edition,
Ausgabe Oktober 2008

Frank Roselieb,
Grundlagen erfolgreicher
Krisenkommunikation,
in: Unternehmens-
kommunikation,
Management Circle Verlag,
Eschborn, 3. Auflage, 2008

Frank Roselieb,
Entschuldigungsanzeigen:
Gedrucktes Mea Culpa,
in: Die Zeitungen,
Ausgabe Juni 2008

Pressespiegel (Auswahl)

Krisenmanagement:
Ein Fall für den Krisenstab
[
Financial Times]
Stell dir vor, es ist Krise
[
Manager Magazin]
Die virtuellen Sanitäter
[
Die Welt]

Krisenkommunikation:
Litigation-PR
[
Financial Times]
SAP vs. Orcale
[
Computerwoche]
Krisen-PR im Internet
[
PR Guide]

Issues Management:
Gefangen im Netz
[
Süddeutsche]
Bundeskanzler
[
Tagesthemen, Spiegel]
Deutsche Bank
[
Süddeutsche, Spiegel]

Risikomanagement:
Bedarf an Beratern wächst
[
Financial Times]
Bevor Snuttig platzt
[
Financial Times]
Warnende Stimme
[Fluter]

Katastrophenmanagement:
RWE Weser Ems
[
WDR, Handelsblatt]
Hier gibt es nichts zu sehen
[
Financial Times]

Sicherheitsmanagement:
Wie Rückrufaktionen gelingen
[
Financial Times]
Irak-Krieg
[
Die Welt, Spiegel]

   Deutsch   /  English  Letzte Aktualisierung: Dienstag, 6. Januar 2009