Mit freundlicher Unterstützung
der Deutschen Gesellschaft für
Krisenmanagement (DGfKM) e.V.
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Rating-Software "Quick-Rater"
von Dr. Werner Gleißner
Ausgangssituation
Besonders mittelständische Unternehmen sind mit den risikoorientierten und verschärften Kreditvergaberichtlinien (Basel II) konfrontiert. Von der Bewertung ihrer Bonität und damit ihrer Kreditwürdigkeit (Rating) hängt ab, ob sie einen Kredit erhalten und wenn ja, zu welchen Konditionen. Die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens - und damit die Wahrscheinlichkeit einer Illiquidität oder Überschuldung - stehen auf dem Prüfstand.
Für Unternehmen ist es folglich von essenzieller Bedeutung, Rating-Strategien zu entwickeln, um sich bei der Hausbank einen Finanzierungsrahmen zu wettbewerbsfähigen Konditionen zu sichern. Voraussetzung hierfür ist ein grundlegendes Verständnis der Herangehensweise der Kreditinstitute und Rating-Agenturen an ein Unternehmensrating.
Softwarebasierte Rating-Einschätzung
In den Rating-Prozess fließen neben finanziellen Kennzahlen der Jahresabschlussanalyse auch weitere Rating-Kriterien ein - wie beispielsweise die Branchensituation oder Wettbewerbsvorteile am Markt. Mit Hilfe der kostenlosen Rating-Software "Quick-Rater" der FutureValue Group AG aus Leinfelden-Echterdingen lassen sich die verschiedenen Teilratings innerhalb kürzester Zeit zu einer Gesamtbeurteilung des Unternehmens aus Sicht der Gläubiger verdichten.
Damit ergibt sich in weniger als einer halben Stunde zum einen eine fundierte erste Einschätzung des Ratings des eigenen Unternehmens. Zum anderen werden mögliche Unternehmensrisiken aufgezeigt, die sich negativ auf das Unternehmen(srating) auswirken können. Die Software fungiert somit auch als betriebliches Frühwarnsystem.
Der "Quick-Rater" basiert auf einem Bewertungsansatz, der kurz-, mittel- und langfristige Prognosen miteinbezieht. Er berücksichtigt die folgenden Rating-Kriterien: Erfolgspotenziale: langfristige Ertragsaussichten wie z.B. Verfügbarkeit von bestimmten Kompetenzen, interne Stärken wie Prozess-Effizienz Finanzrating: Jahresabschlusskennzahlen wie z.B. dynamischer Verschuldungsgrad, Zinsdeckung und qualitative Eigenschaften wie die Beziehung zu Banken Branchenrating: erwartetes Ertragsniveau der Branche sowie verbundene Risiken (industrieökonomische Überlegungen nach Porter) Risiken: kurz- und mittelfristige Schwankungen wie z.B. konjunkturelle Nachfrage-Schwankungen und strategische Risiken wie z.B. Bedrohung des Wettbewerbsvorteils
Entsprechend dieser Kriterien werden in Anlehnung an das strukturierte Vorgehen der Banken und Rating-Agenturen systematisch und übersichtlich die spezifischen Eigenschaften und Kennzahlen des jeweiligen Unternehmens abgefragt.
Abbildung 1: Benutzeroberfläche der Software "Quick-Rater"

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.
Die Software stellt sowohl die einzelnen Ergebnisse der Teilratings als auch das verdichtete Ergebnis des gesamten Unternehmensratings separat und übersichtlich dar. Das Gesamtrating umfasst dabei die Beurteilung des Risikos, der branchen- und unternehmensabhängigen Zukunftspotenziale sowie der Finanzsituation. Jedem Unternehmen ist es damit möglich, zügig und durch die Brille der Kreditinstitute die eigene Unternehmenssituation zu betrachten.
Download
Die Software "Quick-Rater" steht zum kostenlosen Download bereit. Nachdem Sie die .zip-Datei (ca. 5,3 MB) entpackt haben, können Sie Ihre eigenen Unternehmensdaten direkt in die Excel-Datei (ca. 9,3 MB) eingeben. Je nach Sicherheitseinstellungen Ihres Rechners wählen Sie bitte ggf. "Makros aktivieren".
AnsprechpartnerDr. Werner Gleißner - Vorstand - FutureValue Group AG Obere Gärten 18 D-70771 Leinfelden-Echterdingen Telefon: +49 (0)711 79 73 58 - 30 Telefax: +49 (0)711 79 73 58 - 58 Internet: www.futurevalue.de E-Mail: w.gleissner(at)futurevalue.de | 
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Erstveröffentlichung im Krisennavigator (ISSN 1619-2389): 11. Jahrgang (2008), Ausgabe 5 (Mai)
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Vervielfältigung und Verbreitung - auch auszugsweise - nur mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Krisennavigator - Institut für Krisenforschung, Kiel. © Frank Roselieb 1998-2008. Alle Rechte vorbehalten. Internet: www.krisennavigator.de | E-Mail: roselieb(at)krisennavigator.de
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Frank Roselieb, Grundlagen erfolgreicher Krisenkommunikation, in: Unternehmens- kommunikation, Management Circle Verlag, Eschborn, 2. Auflage, 2007
Interview mit Frank Roselieb, Keine Chance für Krisen und Katastrophen, in: upgrade - Magazin, Heft 2/2007, Seite 20 bis 23
Interview mit Frank Roselieb, Krisenmanagement in der Lebensmittelbranche, in: Catering Management, Heft 7/8 - 2007, Seite 3
Pressespiegel (Auswahl)
Krisenmanagement: Ein Fall für den Krisenstab [Financial Times] Stell dir vor, es ist Krise [Manager Magazin] Die virtuellen Sanitäter [Die Welt]
Krisenkommunikation: Litigation-PR [Financial Times] SAP vs. Orcale [Computerwoche] Krisen-PR im Internet [PR Guide]
Issues Management: Gefangen im Netz [Süddeutsche] Bundeskanzler [Tagesthemen, Spiegel] Deutsche Bank [Süddeutsche, Spiegel]
Risikomanagement: Bedarf an Beratern wächst [Financial Times] Bevor Snuttig platzt [Financial Times] Warnende Stimme [Fluter]
Katastrophenmanagement: RWE Weser Ems [WDR, Handelsblatt] Hier gibt es nichts zu sehen [Financial Times]
Sicherheitsmanagement: Wie Rückrufaktionen gelingen [Financial Times] Irak-Krieg [Die Welt, Spiegel]
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